TAM – Thermal Activity Monitoring

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Natalie Schmidt, M.Sc. | Process Safety Engineer

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Chemische, physikalische und biologische Prozesse führen häufig entweder zur Wärmeerzeugung oder sie nehmen Wärme auf, beispielsweise bei Schmelzprozessen. Solche Prozesse beginnen bei niedrigen Temperaturen oft sehr langsam und beschleunigen sich zunehmend. Es kann Tage, oder manchmal auch Wochen andauern, bis aus einer langsam anlaufenden Reaktion ein gefährlicher Runaway erfolgt. TAMNur mit ausgesprochen genauen Messgeräten lassen sich in sogenannten „Warmlagerversuchen“ solche anlaufenden Reaktionen sicher bestimmen. Dazu zählt das TAM – das Thermal Activity Monitoring ist eine vielseitige Technik zur Untersuchung der thermischen Aktivität von Prozessen. Die Lagerung kann bei unterschiedlichen Temperaturen und über lange Zeiträume erfolgen, um sicher auszuschließen, dass es im Verlauf längerer Zeiträume zu unerwünschten Reaktionen kommen kann. Über eine direkte und kontinuierliche Messung des zu untersuchenden Prozesses liefert das Thermal Activity Monitoring präzise Echtzeitdaten über den gesamten Prozessverlauf – im Gegensatz zu anderen analytischen Techniken, die nur „Schnappschüsse“ von Daten liefern.

Messprinzip:

Die Probe wird mit einer Referenzprobe in einem Ölbad auf konstanter Temperatur über einen langen Zeitraum gehalten und alle ein- und ausgehenden Wärmeströme sehr präszise gemessen, das Messprinzip ist also isotherm.

Messgrößen

  Onset von chemischen Reaktionen, Lagertemperatur
  Temperaturverlauf während der Reaktion

Standardparameter

  Temperaturbereich 15 bis 150 °C
  Messung im Ölbad
  Probenbehältnis aus Edelstahl oder Glas

Optionen:

  Messung unter Inertgas
  Reaktionskinetik, Arrhenius-Parameter, Reaktionsordnung
  Messungen an Lösungen

 


Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von TA Instruments, Eschborn

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