CSE-Engineering Center of Safety Excellence GmbH
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CSE Risk Experts

Ihre spezialisten für Risikoanalysen und Risikomanagement

Effizient organisiert,
rechtssicher dokumentiert. 

Technische Risikoanalysen sind eine Grundvoraussetzung für den Betrieb Ihrer Prozessanlagen. Aber sie kosten auch Ressourcen, Zeit und Nerven.

Die CSE Risk Experts sorgen für schnelle Prozesse, effiziente Moderation und rechtssichere Dokumente. Darauf zählen über 200 Kunden in ganz Europa.

500+

Erfolgreiche Risikoanalysen

200+

Zufriedene Kunden

12+

Experten für Ihre Risikoanalyse

Das können Sie erwarten:

Risikoanalysen nach etablierten Methoden wie HAZOP, HAZID, LOPA, QRA, FMEA, What-If, etc.

Projekte exakt nach Ihrem Bedarf: Online oder vor Ort, blockweise oder Einzelsitzungen, Deutsch oder Englisch.

Skalierbare Services von der Einzelanlage bis hin zum globalen Standard für Ihre Standorte.

Spezialisten des CSE mit nachgewiesener Qualifikation für Ihren Anlagentyp.

Bis zu 30% Zeitersparnis gegenüber interner Durchführung.*

Ihre Ansprechpartner:

CSE Risk Experts - Dr. Natalie Schmidt

Dr.-Ing.

Natalie Schmidt

Geschäftsführerin 
CSE-Engineering Services
Sachverständige § 29b BlmSchG

mail  E-Mail senden
phone  +49 721 6699 4836

CSE Risk Experts - Dr. Raphael Greifenstein

Dr.-Ing.

Raphael Greifenstein

Process Safety Engineer

mail  E-Mail senden
phone  +49 721 4706 8126

Lernen wir uns kennen. 

Die nächsten Termine für Sie

Dienstag, 16. Juni 2026, 10:00 – 10:30 Uhr

Donnerstag, 18. Juni 2026, 15:00 – 15:30 Uhr

Dienstag, 23. Juni 2026, 10:00 – 10:30 Uhr

Donnerstag, 25. Juni 2026, 15:00 – 15:30 Uhr 

Dienstag, 30. Juni 2026, 10:00 – 10:30 Uhr

Donnerstag, 02. Juli 2026, 15:00 – 15:30 Uhr 

Wir kommen auch zu Ihnen

Für Vor-Ort-Termine rufen Sie uns bitte an unter +49 721 6699 4709.

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CSE-Risikoanalysen

HAZOP (Hazard and Operability Study)

Komplexe Anlagen und Prozesse reagieren empfindlich auf scheinbar kleine Störungen des Betriebs. HAZOP-Studien helfen, genau diese Abweichungen zu erkennen und ihre möglichen Folgen zu bewerten. Eine HAZOP ist eine systematische Analyse von Prozessabweichungen (z.B. „Druck“, „Temperatur“, „Strömung“) mithilfe von Leitwortkombinationen (z.B. “mehr”, “weniger”, “kein”). Betriebsstörungen lassen sich so durch strukturierte Betrachtung einfach und zielgerichtet identifizieren. Insbesondere für Betriebsbereiche der 12.BImSchV bildet die HAZOP-Analyse den Stand der Sicherheitstechnik ab. Unsere Expertinnen und Experten moderieren Ihre HAZOP-Workshops, bringen sicherheitstechnische Expertise ein, strukturieren die Betrachtung anhand definierter Leitworte und dokumentieren alle Szenarien, Ursachen, Auswirkungen und Maßnahmen. So entsteht eine rechtssichere Dokumentation, um technische und organisatorische Schwachstellen zu identifizieren und zielgerichtet zu beheben.

HAZID (Hazard Identification Study)

In frühen Projektphasen ist es entscheidend, potenzielle Gefahren zu erkennen, bevor sie in die Planung und Ausführung „eingebaut“ werden. Mit HAZID-Workshops unterstützen wir Sie dabei, Risiken bereits in Konzept- und Vorplanungsphasen zu identifizieren, zu strukturieren und zu priorisieren. Gemeinsam mit Ihrem Team erfassen wir Gefährdungen, leiten erste Schutzmaßnahmen ab und schaffen damit eine solide Basis für vertiefende Analysen wie HAZOP oder LOPA.

LOPA (Layer of Protection Analysis)

Sind Gefährdungen bekannt, stellt sich die Frage: Reichen die vorhandenen Schutzebenen, um das Risiko auf ein akzeptables Niveau zu senken? Die LOPA-Methode prüft, ob die geplanten oder bestehenden Barrieren (z.B. technische Schutzfunktionen, organisatorische Maßnahmen oder Alarmsysteme) in ihrer Gesamtheit ausreichend sind. Wir führen für Sie LOPA-Analysen durch, quantifizieren bzw. semiquantifizieren die Risiken und unterstützen Sie bei der Ableitung zusätzlicher oder optimierter Schutzebenen.

FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse)

Produkte, Anlagen und Prozesse bestehen aus einer Vielzahl von Komponenten und Schnittstellen. Ausfälle können an ganz unterschiedlichen Stellen entstehen. Mit einer FMEA analysieren wir systematisch mögliche Fehlerarten, deren Ursachen und Auswirkungen und bewerten sie nach Auftretenswahrscheinlichkeit, Bedeutung und Entdeckbarkeit. Diese Methode wird häufig bei der Bewertung von Maschinentechnik bzw. der Risikoanalyse für die CE-Kennzeichnung von Maschinen eingesetzt. Auf dieser Basis identifizieren wir gemeinsam mit Ihrem Team kritische Schwachstellen und entwickeln Maßnahmen, mit denen Fehler präventiv vermieden statt nachträglich korrigiert werden müssen.

What-if-Analyse

Gerade in frühen Projektphasen, einfachen Anlagenteilen oder bei organisatorischen Änderungen ist eine schnelle, praxisnahe Einschätzung von Risiken gefragt. Nicht immer ist für jedes Bauteil eine ausführliche HAZOP-Analyse erforderlich. Die What-if-Analyse nutzt strukturierte „Was-wäre-wenn?“-Fragen, um potenzielle Abweichungen vom Sollzustand und deren Konsequenzen zu beleuchten. Wir moderieren diese Analysen mit Ihren Fachleuten, dokumentieren die identifizierten Szenarien und leiten pragmatische Maßnahmen ab, die sich gut in den laufenden Betrieb integrieren lassen.

AEA (Ausfall-Effekt-Analyse)

Die Ausfall-Effekt-Analyse fokussiert darauf, welche Folgen der Ausfall einzelner Komponenten oder Funktionen für das Gesamtsystem hat. Die Schwere von Auswirkungen lässt sich mit dieser Methode sehr gut einschätzen. Sie ist besonders geeignet, um kritische Elemente in technischen Anlagen oder Systemarchitekturen zu identifizieren. Wir unterstützen Sie dabei, relevante Ausfallszenarien zu definieren, die Auswirkungen auf Sicherheit und Verfügbarkeit zu bewerten und Prioritäten für konstruktive und organisatorische Maßnahmen abzuleiten.

FTA (Fehlerbaum-Analyse)

Wenn es darum geht, die Ursachen eines unerwünschten Systemzustands in ihrer Kombination zu verstehen, bietet die Fehlerbaum-Analyse einen strukturierten, top-down-orientierten Ansatz. Ausgehend von einem definierten Ereignis (z. B. Anlagenausfall, Sicherheitsfunktion wirkt nicht) werden logische Verknüpfungen der Ursachen modelliert und, sofern gewünscht, quantitativ bewertet. Bei der Beurteilung von Hoch-Risiko-Szenarien oder bei der Untersuchung von bereits eingetretenen Ereignissen wird diese Methode gerne eingesetzt. Wir entwickeln für Sie Fehlerbäume, berechnen Ausfallwahrscheinlichkeiten und zeigen auf, an welchen Stellen Redundanzen oder zusätzliche Schutzmaßnahmen besonders wirksam sind.

QRA (Quantitative Risikoanalyse)

In der Öl-, Gas- und Wasserstoffindustrie reicht eine rein qualitative Bewertung in vielen Fällen nicht aus, um komplexe Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Mit quantitativen Risikoanalysen (QRA) ermitteln wir Eintrittswahrscheinlichkeiten, Schadensausmaße und Risikoniveaus numerisch und gleichen diese präzise mit Ihren Akzeptanzkriterien ab.
Gerade im dicht besiedelten Deutschland gewinnen diese probabilistischen Ansätze zunehmend an Bedeutung, da Behörden und Unternehmen bei Infrastrukturprojekten für Erdgas oder den Transformationspfad zu Wasserstoff verstärkt detaillierte Risikobetrachtungen fordern. Als fundierte Alternative zu rein deterministischen Verfahren ermöglichen QRA die Definition räumlich aufgelöster Sicherheitskonzepte: So können Schutzmaßnahmen maßgeschneidert genau dort implementiert werden, wo das Risiko es erfordert. Wir kombinieren dafür international anerkannte Methoden mit spezifischen statistischen Daten und normativen Vorgaben, um Risiken für Management und Genehmigungsbehörden transparent und rechtssicher aufzubereiten.

CSE-Risikomanagement

Entwicklung von Firmenstandards

Für Unternehmen mit mehreren Standorten ggf. sogar in verschiedenen Ländern ist es häufig herausfordernd, eine hinreichende Qualität, Vergleichbarkeit und Expertise im Bereich Risikomanagement an allen Standorten einheitlich abzubilden. Zu welchem Zeitpunkt eine Risikoanalyse durchgeführt werden sollte, welche Methode für bestimmte Anlagenteile geeignet sind, die Zusammensetzung des Teams; alles Fragen, die für viele Anlagentypen nicht leicht zu beantworten sind. Die Experten des CSE unterstützen Sie dabei, ein eigenes Verständnis von Risikomanagement zu entwickeln und den Standard mit den unterschiedlichen Teams an allen Standorten zu etablieren. Einen solchen Standard integrieren wir auch gerne direkt in Ihr vorhandenes Sicherheitsmanagementsystem.

Auswahl geeigneter Software

Für Einzelanlagen, die Risikoanalysen in unregelmäßigen Abständen durchführen, reichen häufig einfache Office-Tools und Templates um eine ordentliche Dokumentation zu gewährleisten. Solche Tools kommen an Ihre Grenzen, wenn die Prozessanlage aus vielen Komponenten besteht oder erschweren das regelmäßige Arbeiten durch unangepasste Such- und Einfügefunktionen. Für diese Fälle bietet die Industrie eine Reihe an Softwares, mit denen Risikoanalysen durchgeführt werden. Aus der Erfahrung mit ca. 15 verschiedenen Softwares kann CSE Sie dabei unterstützen eine geeignete Software zur Durchführung Ihrer Risikoanalyse auszuwählen und an allen Standorten einzuführen.

Moderation von Schnittstellenanalysen

Nicht nur im Rahmen der eigenen CE-Kennzeichnung sind Schnittstellenanalysen zwischen einzelnen Bauteilen ein großes Thema. Auch wenn Betreiber Maschinen eines Herstellers in Form einer Package-Unit kaufen, stellt sich häufig die Frage, ob weitere Sicherheitstechnik zur Absicherung der Anlage erforderlich ist. Schnittstellen gibt es aber auch im Großformat: Mehrere ansässige Betreiber in einem Chemiepark teilen sich häufig Standortnetzwerke und können dadurch Gefahren für Nachbaranlagen erzeugen. CSE unterstützt Sie bei der Moderation und Bewertung von Schnittstellen in Ihrer Anlage oder Ihrem Chemiepark.

Training & Coaching

CSE Academy

Mit dem Applied Safety Premium-Seminar “Risikomanagement und HAZOP” der CSE Academy sorgen Sie auch bei Ihren Mitarbeitern für ein tiefgehendes Verständnis der Methodik und ihrer Umsetzung in die Praxis. Auch als Inhouse-Training.

CSE Acadeny

 

Gesetze, Normen, Leitfäden

Regelwerke
  • Maschinenverordnung
  • Druckgeräterichtlinie
  • Gefahrstoffverordnung
  • BImSchG
  • BetrSichV
  • 12. BImSchV
  • DIN 12100
  • IEC 61882
  • VDI 2180
  • TRAS 110
  • TRAS 120
  • TRAS 410
  • KAS-55
  • KAS-60

Projekte

CSE Risikoanalysen - Gaskaverne

Gasspeicher

HAZOP-Analyse

  • Ziel: Revalidierung der Risikoanalyse für Störfallbetriebe (alle 5 Jahre)
  • Projektumfang: ca. 250 Fließbilder
  • Projektdauer: ca. 1 Jahr in wöchentlichen Sitzungen
  • Durchführung: online | vor Ort
  • Bewertung: Gesamtanlage, inklusiver aller  Sicherheitseinrichtungen
  • Ergebnis: Rund 200 Empfehlungen zur Verbesserung des Sicherheitskonzepts
CSE Risikoanalysen – Tanklager

Tanklager

What-if-Analyse

  • Ziel: Prüfung der Konformität (TRGS 509)
  • Projektumfang: 3 Fließbilder
  • Projektdauer: 1,5 Tage
  • Durchführung: vor Ort
  • Bewertung: Gesamte Tankkonfiguration, Be- und Entladestellen für TKW, BKW und Schiff
  • Ergebnis: Ertüchtigung der Anlage zur Einhaltung des Stands der Sicherheitstechnik
CSE Risikoanalysen - Kälteanlage

Kälteanlage

FME-analyse

  • Ziel: Erstellung der Risikoanalyse für die CE-Kennzeichnung (DIN 12100)
  • Projektumfang: 20 Seiten
  • Projektdauer: 2 Tage
  • Durchführung: Prüfung der Risikoanalyse des Herstellers
  • Zusatz: Moderation der Schnittstellenanalyse zur Prozessanlage gemeinsam mit Hersteller und Betreiber
  • Ergebnis: Rechtssichere Dokumentation für Hersteller und Betreiber
CSe Risikoanalysen – Polyurethanproduktion

Multi-Purpose

HAZOP-Analyse

  • Ziel: Erstellung der Dokumentation für Störfallbetriebe (TRAS 410)
  • Projektumfang: 50 Fließbilder
  • Projektdauer: 1 Jahr im Zweiwochentakt
  • Durchführung: online | vor Ort
  • Challenge: Bewertung der Multi-Purpose-Reaktion von ca. 60 Komponenten
  • Ergebnis: Identifikation möglicher Runaway-Reaktionen gemäß TRAS-410 sowie messtechnische Untersuchung

Der Projektablauf in der Übersicht

CSE Risikoanalysen - Projektablauf
CSE Risikoanalysen - Projektablauf
CSE Risikoanalysen - Projektablauf
CSE Risikoanalysen - Projektablauf

Erforderliche Unterlagen:

Für die Durchführung von Risikoanalysen werden üblicherweise folgende Informationen und Dokumente benötigt:

  • Verfahrensbeschreibung des Prozesses
  • R&I-Fließbilder oder PDF-Zeichnungen
  • Sicherheitsdatenblätter der gehandhabten Stoffe
  • Betriebsbedingungen | Designbedingungen

Optional:

  • Bisherige Risikobeurteilung
  • Explosionsschutzdokument oder Zonenplan
  • Experimentelle Untersuchungen zur Wärmetönung einer Reaktion (siehe auch Reaktionskalorimetrie) oder zu brennbaren bzw. explosivem Verhalten von Stoffen (z.B. HAZOP)
  • Standortbedingungen der Anlage (z.B. Anlagenumgebung und Nachbargebäude)
CSe Risikoanalysen - 24h Priority Service

Für dringende Fälle bieten wir Ihnen mit unserem Priority Service eine bevorzugte Bearbeitung Ihres Projekts. Nach Beauftragung starten wir noch am selben Tag mit der Analyse von Unterlagen und Rahmenbedingungen. Innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie von uns eine erste Einschätzung zum Projektumfang, zu Lücken in der Dokumentation, zum voraussichtlichen Zeitplan und zu den erforderlichen Ressourcen.

Auf dieser Basis stimmen wir mit Ihnen das weitere Vorgehen ab und setzen das Projekt – je nach Umfang – so um, dass die Fertigstellung auf Wunsch noch in derselben Woche erfolgen kann.

CSE Risikoanalysen - R&ID Fließschema

R&ID Fließschema im Beispiel: Grundlage für eine effiziente Risikoanalyse.

Referenzen:

Das Team des CSE-Engineering verfügt über die Projekterfahrung aus einer Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Risikoanalysen – von der kleinen Einzelanlage bis hin zum multinationalen Konzern.

Das CSE-Engineering stellt Sachverständige nach §29b, BImSchG für den Fachbereich systematische Methoden der Gefahrenanalyse. Diese sind behördlich bekannt gegeben und haben ihre Expertise, Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit im Zuge des Bekanntgabeverfahrens nachgewiesen.

Das CSE-Engineering leitet zudem den Erfahrungsaustausch EUGAH, der es sich zum Ziel gesetzt hat, HAZOP-Studien mit Hilfe künstlicher Intelligenz zu automatisieren. Durch die enge Zusammenarbeit von Industrie und Forschung soll die Umsetzung von neuen Technologien in die industrielle Praxis gelingen.

Ablauf der Risikoanalyse

*Basierend auf den Erfahrungswerten aus über 500 Risikoanalysen

Bildquelle “Multi-Purpose”: Henkel AG & Co. KGaA mit freundlicher Genehmigung