CSE ExSchutz+
Der integrierte Explosionsschutz mit CSE-Expertise
Kompletter ExSchutz jederzeit.
Mehr Leistung auf Abruf.
Explosionsschutz ist keine losgelöste behördliche Anforderung. Ein rechtssicherer Explosionsschutz resultiert aus der Gefährdungsbeurteilung nach Gefahrstoffverordnung (GBU), idealerweise unterstützt durch eine technische Risikoanalyse wie HAZOP, LOPA, QRA oder anderen Methoden.
CSE ExSchutz+ setzt genau hier an: Mit der Expertise aus hunderten GBUs und Risikoanalysen sind wir Ihr Sparringspartner bei der Bewertung und begleiten Sie durch den gesamten Prozess zum nachhaltig rechtssicheren Explosionsschutzdokument. Entdecken Sie Ihr Plus !
Das können Sie erwarten:
Exzellente Leistung im Explosionsschutz – exakt in dem Umfang, den Sie benötigen, sicher und wirtschaftlich.
Hohe Verfügbarkeit im Bedarfsfall, pragmatische, lösungsorientierte Umsetzung im Projekt.
Skalierbare Services von der Dokumentenprüfung vor Audit bis hin zur Ausführung tertiärer Maßnahmen.
Spezialisten des CSE mit nachgewiesener Qualifikation im Explosionsschutz für unterschiedliche Branchen.
Stoffe | Anlagen und Prozesse | Fokusthemen
Gase
Typische Stoffe:
- z.B. Wasserstoff, Methan, Propan, Acetylen
Anlagen und Prozesse:
- Gasversorgung
- Verdichter | Druckregelanlagen
- Gasspeicher
- Kälteanlagen | Wärmepumpen
- Gasherstellung | Abfüllung
- Biogas | Power-to-Gas
Fokusthemen:
- Freisetzung | Ausbreitung
- Lüftung | Gaswarntechnik
- Inertisierung | Entspannung
- Zoneneinteilung
Fluids & Dämpfe
Typische Stoffe:
- z.B. Benzin, Ethanol, Methanol, Isopropanol, Aceton, Toluol
Anlagen und Prozesse:
- Tanklager
- Abfüllanlagen
- Misch- und Dosieranlagen
- Lösemittel | Reinigungsprozesse
- Pumpen
Fokusthemen:
- Stofffreisetzung | Verdampfung
- Befüllen, Entleeren, Tankatmung
- Lüftung | Inertisierung
Stäube
Typische Stoffe:
- z.B. Mehl, Zucker, Holzstaub, Aluminium, Magnesium, Kohle
Anlagen und Prozesse:
- Silos | Bunker
- Filter | Entstaubungsanlagen
- Mühlen
- Förderanlagen
- Mischer
- Abfüll- | Verpackungsanlagen
Fokusthemen:
- Staubwolken | Ablagerungen
- Aspiration
- Elektrostatik
- Druckentlastung | -entkopplung
Sonderfälle
Typische Stoffe:
- z.B. Nebel, Aerosole, hybride Gemische
Anlagen und Prozesse:
- Kombinierte Gas- und Staubprozesse
- Sprüh- und Lackierprozesse
- Hochdrucksysteme
- Mischprozesse
Fokusthemen:
- Tropfengröße | Zerstäubung
- Sicherheitstechnische Kenngrößen hybr. Gemische
- Komplexe Gemisch-Zusammensetzungen
CSE ExSchutz
Gefährdungsbeurteilung nach GefStoffV
Gefährdungen durch brennbare Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube bewerten – mit den CSE-Experten an Ihrer Seite. Als Grundlage für das Explosionsschutzkonzept werden in einem strukturierten Workshop systematisch folgende Themen geklärt:
- Wo und bei welchen Betriebszuständen können explosionsfähige Gemische auftreten?
- Welche potenziellen Zündquellen sind vorhanden und können diese wirksam werden?
- Welche Auswirkungen hätte eine Explosion auf Beschäftigte, Anlagen und angrenzende Bereiche?
Punkt für Punkt ermitteln wir Ihren konkreten Handlungsbedarf, um den Explosionsschutz Ihrer Anlage sicherzustellen.
Explosionsschutzkonzept
Kein Explosionsschutz ohne belastbares Konzept: So sicher wie nötig, so praktikabel und wirtschaftlich wie möglich. Dabei gilt eine klare Rangfolge: Gefährliche explosionsfähige Gemische möglichst vermeiden, wirksame Zündquellen verhindern und die Auswirkungen einer möglichen Explosion zuverlässig begrenzen. Abgestimmt auf Ihre Anlage wird ein Schutzkonzept aus primären, sekundären und tertiären Explosionsschutzmaßnahmen erarbeitet.
Explosionsschutz-Dokument
Gefährdungsbeurteilung und Explosionsschutzkonzept dokumentieren – verständlich, regelwerkskonform, prüffähig. Wir erstellen Ihr Explosionsschutzdokument gemäß § 6 Absatz 9 GefStoffV und erfüllen die gestellten gesetzlichen Anforderungen; von der systematischen Ermittlung von Explosionsgefährdungen, über angemessene Vorkehrungen des Explosionsschutzes bis hin zur Festlegung von Prüfungen gemäß BetrSichV. Das Ergebnis ist ein tragfähiges Dokument zur Sicherstellung Ihres Explosionsschutzes und der Erfüllung Ihrer Betreiberpflichten.
Zoneneinteilung & Zonenplan
Wo können explosionsgefährdete Bereiche entstehen und in welche Zonen müssen die Bereiche eingeteilt werden? Im Rahmen der Erstellung des Explosionsschutzkonzepts übernehmen wir die fachgerechte Einteilung der Zonen 0, 1 und 2 für Gase, Dämpfe und Nebel sowie 20, 21 und 22 für brennbare Stäube. Das Ergebnis ist ein praxisnaher Zonenplan, der neben der räumlichen Festlegung der Zonen auch die Grundlage für die Anforderungen an die Auswahl von ATEX-Betriebsmitteln in explosionsgefährdeten Bereichen stellt.
Audit- und Prüfungsbegleitung
Die nächste Prüfung kündigt sich an – und Sie sind bestens vorbereitet! Von der Aktualisierung Ihrer Dokumente über die Behebung aufgefallener Mängel bis hin zur Kommunikation mit Prüfinstitutionen begleiten wir Sie durch anstehende Audits und unterstützen Sie bei der Erfüllung Ihrer Betreiberpflichten.
Zündquellenbewertung für Altgeräte
„Never change a running system“: Bewährte Technik kann weiter genutzt werden, sofern der sichere Einsatz vorhandener Altgeräte in Ihrer Anlage plausibel nachgewiesen werden kann. Wir unterstützen Sie bei der systematischen Zündquellenbewertung von Altgeräten und definieren Maßnahmen, um einen sicheren Betrieb zu ermöglichen. Somit liegt Ihnen als Betreiber eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den weiteren, sicheren Betrieb vor.
Training & Coaching
CSE Academy
Mit dem Applied Safety Premium-Seminar “Explosionsschutz und Elektrostatik” der CSE Academy sorgen Sie auch bei Ihren Mitarbeitern für ein tiefgehendes Verständnis der Methodik und ihrer Umsetzung in die Praxis. Auch als Inhouse-Training.

Plus-Leistungen
Prozessrisikoanalysen
Die Prozessrisikoanalyse und die Gefährdungsbeurteilung im Explosionsschutz sind zwei eng miteinander verzahnte Themen der Sicherheitstechnik. Beschriebene Szenarien der Prozessrisikoanalyse können beispielsweise für die Gefährdungsbeurteilung übernommen und im Rahmen des Explosionsschutzkonzepts abgesichert werden. Eine systematische Bewertung anhand festgelegter Methoden, die zu einer gründlichen Beurteilung und Absicherung von Explosionsrisiken führt.
MSR-Einrichtungen nach TRGS 725
Werden Mess-, Steuer- oder Regeleinrichtungen als Bestandteil einer Explosionsschutzmaßnahme eingesetzt, muss deren erforderliche Zuverlässigkeit systematisch festgelegt und nachgewiesen werden. Doch welche Verfügbarkeit benötigt die definierte Sicherheitsfunktion? Welche Ausfallraten sind für die Vermeidung von gefährlichen explosionsfähigen Atmosphären oder wirksamen Zündquellen durch MSR-Einrichtungen im Rahmen einer Risikominderung zulässig? Wir definieren Ihre Ex-Einrichtungen nach TRGS 725 und legen die benötigten Anforderungen fest. Soweit sinnvoll, berücksichtigen wir dabei auch bewährte Methoden der funktionalen Sicherheit nach DIN EN 61508 beziehungsweise DIN EN 61511.
Ausbreitungsrechnungen
Bei Leckagen, Entlüftungsvorgängen oder definierten Freisetzungen brennbarer Stoffe ist der explosionsgefährdete Bereich auch räumlich zu definieren. Doch wie groß ist dieser Bereich? Diese Fragestellung beantworten wir anhand fundierter Ausbreitungsrechnungen entsprechend dem Stand der Technik. Die Ergebnisse führen zu einer klaren und nachvollziehbaren Festlegung von explosionsgefährdeten Bereichen und ergänzen Ihre Zoneneinteilung und den zu erstellenden Zonenplan.
Sicherheitstechnische Kenndaten
Sicherheitstechnische Kenndaten bilden die Grundlage einer jeden Bewertung im Explosionsschutz. Nur wenn die Eigenschaften der eingesetzten Stoffe bekannt sind, lassen sich Gefährdungen realistisch bewerten und wirksame Schutzmaßnahmen festlegen. Wir unterstützen Sie bei der Ermittlung, Bewertung und Plausibilisierung sicherheitstechnischer Kenndaten für brennbare Gase, Dämpfe, Nebel und Stäube.
Auslegung technischer Maßnahmen
Explosionsschutz endet nicht bei der Festlegung eines Schutzkonzepts. Die definierten Maßnahmen müssen zum realen Prozess passen, ausgelegt werden und mit angrenzenden Anlagenteilen abgestimmt werden. Wir unterstützen Sie bei der Auslegung von Explosionsdruckentlastungen, Lüftungen, Inertisierungen oder explosionsschutzrelevanten Überwachungs- und Abschaltfunktionen.
Gesetze, Normen, Leitfäden
Regelwerke
- Richtlinie 1999/92/EG – ATEX-Betriebsrichtlinie
- Richtlinie 2014/34/EU – ATEX-Produktrichtlinie
- Gefahrstoffverordnung – GefStoffV
- Betriebssicherheitsverordnung – BetrSichV
- Arbeitsschutzgesetz – ArbSchG
- TRGS 720 – 727
- DIN EN IEC 60079
- DIN EN 1127-1 – Explosionsfähige Atmosphären: Explosionsschutz, Grundlagen und Methodik
- DIN EN ISO 80079-36: Nicht-elektrische Geräte für den Einsatz in explosionsfähigen Atmosphären – Grundlagen und Anforderungen
- DIN EN ISO 80079-37
- DIN EN 14491 – Schutzsysteme zur Druckentlastung von Staubexplosionen
- DIN EN 14994 – Schutzsysteme zur Druckentlastung von Gasexplosionen
- DIN EN 61508
- DIN EN 61511
- VDI/VDE 2180
- DGUV Regel 113-001 – Explosionsschutz-Regeln, EX-RL
- DGUV Information 213-106 – Explosionsschutzdokument
Lernen wir uns kennen.
Buchen Sie einen Termin Ihrer Wahl:
M.Sc.
Marvin Schwanitz
Abteilungsleiter Explosionsschutz
Process Safety Engineer
mail E-Mail senden
phone +49 721 6699 4709
Der Projektablauf in der Übersicht
Erforderliche Unterlagen:
Für die Bearbeitung von Explosionsschutzthemen werden üblicherweise folgende Informationen und Dokumente benötigt:
- Verfahrensbeschreibung des Prozesses
- R&I-Fließbilder oder PDF-Zeichnungen
- Sicherheitsdatenblätter der gehandhabten Stoffe
- Betriebsbedingungen | Designbedingungen
Optional:
- Prozessrisikoanalyse (z.B. HAZOP)
- Bisheriges Explosionsschutzdokument oder Zonenplan
- Experimentelle Untersuchungen zur Reaktionsenthalpie (siehe auch Reaktionskalorimetrie) oder zu brennbaren bzw. explosivem Verhalten von Stoffen
- Standortbedingungen der Anlage (z.B. Anlagenumgebung und Nachbargebäude)
Für dringende Fälle bieten wir Ihnen mit unserem Priority Service eine bevorzugte Bearbeitung Ihres Projekts. Nach Beauftragung starten wir noch am selben Tag mit der Analyse von Unterlagen und Rahmenbedingungen. Innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie von uns eine erste Einschätzung zum Projektumfang, zu Lücken in der Dokumentation, zum voraussichtlichen Zeitplan und zu den erforderlichen Ressourcen.
Auf dieser Basis stimmen wir mit Ihnen das weitere Vorgehen ab und setzen das Projekt – je nach Umfang – so um, dass die Fertigstellung auf Wunsch noch in derselben Woche erfolgen kann.
Hinweis: Filmanimation “CSE ExSchutz Plus” entwickelt von CSE-Engineering mit Hilfe von Claude KI
Bildquelle “Zuckerfabrik Anklam”von Suiker Unie GmbH, Public domain, via Wikimedia Commons
Bildquelle “Ölnebel”: KI Chat GPT



